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Die aktiven Sängerinnen und Sänger (Stand: Dezember 2010) Frau Heger – Frau Kolodzejke – Frau Manz – Frau Meyer – Frau Stehle – Frau Stindl |
Organistin: |
Schola ist die Kurzfassung des Begriffs Choralschola.
Eine Choralschola (lateinisch: schola cantorum, „Singschule“) ist ein Chor, der vor allem den einstimmigen gregorianischen Choral singt. Oft besteht eine Choralschola nur aus Männern, es gibt aber auch gemischte und nur mit Frauen besetzte Choralscholen.
Ursprünglich sangen Choralscholen a cappella (ohne Begleitung). Seit der gregorianische Choral jedoch nicht mehr so weit verbreitet ist wie vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil, wird zumindest das Ordinarium (das sind die festgelegten Teile der katholischen Messe) des Öfteren von einer Orgel begleitet, um insbesondere den Gesang der Kirchengemeinde zu unterstützen.
Die Choralschola Maria Königin wurde 1988 gegründet aus dem Kreis der Ministranten. Die Initiative ging von Torsten Ret aus. Bei Pfarrer Bernhard Weber und der Organistin Gabriele Wittek fand er sofort große Unterstützung und Zustimmung. Er leitete die ersten Scholisten Friedrich Henle, Andreas Fröhlich, Andreas Lang und Thomas Philipp. Zuerst sangen sie die Karmette, wobei die Klagelieder des Jeremias eine große Herausforderung waren. Die geistliche Atmosphäre und die spirituelle Tiefe der vielen folgenden Gottesdienste, die Beschäftigung mit Gregorianik und der Kirchensprache Latein brachten den jungen Scholisten einen neuen Zugang zu Glauben, Kirche und Liturgie.
Die Verkündigung und die Bereitschaft, zur Ehre Gottes zu singen sind die Schwerpunkte der Schola.
Mit der Zeit wurde die Schola zu einem festen Bestandteil der Gottesdienste und fügte sich liturgisch in das Kirchenjahr ein. Mit den Jahren wechselten die Scholamitglieder aus schulischen und beruflichen Gründen, aber es blieb eine Männerschola.
Folgende Auftritte sind hervorzuheben:
Ursprünglich nur für Männer gedacht wurde die inzwischen erfahrene Schola bei Amtsantritt von Pfarrer Feger im Jahr 2008 um Frauenstimmen ergänzt.
Besonders die Psalmtexte verlangen ein sorgfältiges Proben der Töne und der Textsicherheit. Psalmen sind das älteste Liedgut der katholischen Kirche, welches in Klöstern im Stundengebet seinen festen Platz hat. Schon König David begleitete sie mit seiner Harfe. Die Scholisten erhalten Einblick in diese Glaubenswelt.
Nachdem Andreas Fröhlich, der Nachfolger von Torsten Ret, aus beruflichen und privaten Gründen im November 2008 die Schola verlassen musste, übernahm Jürgen Stehle die Leitung.
Zusammen mit Pfarrer Feger sucht die Organistin Gabriele Wittek das passende Liedgut aus, ob zur Osternacht oder für Weihnachten. Das Kirchenjahr bietet auch musikalische Abwechslung. Die Schola übernimmt dabei gerne die festen Teile der hl. Messe und darüber hinaus noch einiges an anderen Liedern.
Von Anfang an gibt Frau Wittek nach jeder Scholaprobe Kuchen aus. Dabei stehen die Scholamitglieder noch etwas zusammen und unterhalten sich. Sie sind in den langen Jahren eine sehr gute Gemeinschaft geworden, die zur Ehre Gottes singt, und dabei auch für sich selbst etwas mit in den Alltag nach Hause nimmt.
Wenn Sie auch gerne mitsingen möchten:
Jeden Donnerstag ist in der Kirche „Maria Königin“ in Linkenheim Probe um 20 Uhr, bei der wir SIE gerne begrüßen würden!!!!!
Choralschola Maria Königin, Einstimmung auf den Advent (29.11.2011)
Wie schon seit Jahren Tradition lud die Schola auch dieses Jahr wieder die Bewohner, Besucher und Freunde der Geschwister Nees Stiftung zu einer voradventlichen Stunde in den Andachtsraum des Altenheims ein. Es waren sehr viele Bewohner und auch Besucher von außerhalb da, ein volles Haus, wie man so sagt, was auch die Mitglieder der Schola sehr beeindruckte.
Die Schola hatte mit ihrem Leiter Herrn Jürgen Stehle und der Organistin Frau Wittek ein vorweihnachtliches Programm zusammengestellt mit Liedern, Psalmen, Orgelspiel und Texten.
Herr Westhoff führte mit großer Freude durch das Programm.
Mit dem Papstlied, „Wo Gott ist, da ist Zukunft“, stimmte nach der Begrüßung die Schola die Zuhörer ein. Der Text nach der Bibelstelle Jesaja 52 wurde sehr aufmerksam aufgenommen.
Nach den Adventliedern „Draußen ist es dunkel“ und „In Zuversicht o du mein Herr“ von Jürgen Stehle vertont und getextet kam der Psalm 24 zu Gehör, wo die Zuhörer den Kehrvers mitsangen.
Mit „Gedanken über Engel“ von einem unbekannten Verfasser stimmte die Schola alle Zuhörer auf das alte Kirchenlied, den Englischen Gruß ein. Die Schola sang den „Engel des Herrn“.
Unter dem Thema, die „Tür des Herzens“ trug Frau Heger sehr bedenkenswerte Worte vor, bevor alle mit Freude in das Lied „Macht hoch die Tür“ einstimmten.
Nach dem Choral v. J. S. Bach aus dem 18. Jahrhundert „Jesus bleibet meine Freude“ erzählte das jüngste Mitglied der Schola Katharina Jung von ihrem schönsten Weihnachtsfest.
Nach dem vorweihnachtlichen Lied „Ach mein Seel fang an zu singen“, in dem man die tiefempfundene Vorfreude auf das Kommen unseres Erlösers zum Ausdruck brachte, erzählte Gabriele Wittek von ihrer aufregendsten Christmette als jugendliche Organistin.
Getreu dem Motiv, dass der Geburtsort Jesus als Symbol für Licht und Hoffnung überall auf der Welt zu finden ist, sangen alle das Abschlusslied „Komm mit, lass uns gehen, wir wollen gehen nach Bethlehem, denn Bethlehem ist überall“. Danach wünschte die Schola allen in den Zimmern, auf den Gängen und im Andachtsraum eine gute Adventszeit und verteilte Tannensträußchen, die von Frau Stindl und Frau Mayer gebunden worden waren.
Eine Rollstuhlbesucherin sagte zu uns: „Das war eine Sternstunden heute, kommen Sie bald, bald wieder“. Das wird die Schola gerne tun, waren wir doch so beeindruckt von der Stille und Konzentration und Aufmerksamkeit der Zuhörer. „Wo Gott ist, da ist Zukunft“, das merkte man überall.
Singen im Altenheim am 26.November 2010
Hört wie die Schola singt und die Orgel klingt…………..
Unter diesem Motto gab die Choralschola der kath. Seelsorgeinheit Linkenheim-Dettenheim im Andachtsraum des Altenheims der Geschwister Nees Stiftung am 26. November ein Programm, das auf den Advent und auf Weihnachten einstimmte. Zahlreiche Zuhörer waren gekommen, die erwartungsvoll dasaßen. Die Schola hatte unter Leitung von Jürgen Stehle ein vorweihnachtliches Programm vorbereitet mit Liedern und Psalmen.
Mit „Lobe den Herrn meine Seele“ und dem Adventslied „Draußen ist es dunkel“ fing der Advent musikalisch an, mit dem „Engel des Herrn“, den Psalmen und dem „Magnifikat“ wurde die Botschaft des Engels vorgebracht. Das mit Orgeltriolen begleitete „Jesus bleibet meine Freude“ und „Ach mein Seel fang an zu singen“ kündigten das nahe Weihnachtsfest an. Da Bethlehem überall ist, sangen die Zuhörer begeistert mit bei dem Lied „Kommt mit, lasst uns gehen, wir wollen gehn nach Bethlehem“. Den Abschluss bildete der gesungene Abendsegen „Abends wenn ich schlafen geh“ aus der Oper Hänsel und Gretel von E. Humperdinck.
Zwischen den Liedern erklang Hirtenmusik, auf der Orgel gespielt von Gabriele Wittek, die auch die Schola begleitete. Lang anhaltender Applaus und die Bitte vieler Zuhörer, bald wiederzukommen, beendeten die kleine Adventsmusik. Mit von Scholamitgliedern erstellten kleinen Tannensträußchen, die an die Zuhörer verteilt wurden, verabschiedete man sich und versprach, wiederzukommen.
Gebetsreihe zum Papstbesuch „Wer glaubt, ist nie allein!“
Hierzu waren alle Gläubigen unserer Seelsorgeeinheit eingeladen zur innerlichen Vorbereitung und Einstimmung aber auch zum begleitenden Gebet. An den 6 Abenden vor dem Papstbesuch in Freiburg fand diese Gebetsreihe abwechselnd in unseren drei Kirchen statt. Am Samstag machten sich 20 Jugendliche und am Sonntag 50 Pilger auf den Weg zur Begegnung mit dem Heiligen Vater. Beim Gebetsabend am Dienstag, den 27.09.11 brachten Orgel und Schola der Gemeinde das nicht leicht zu singende Lied zum Papstbesuch „Wo Gott ist, da ist Zukunft“ nahe und unterstützten das Abendgebet mit einigen weiteren Beiträgen.
Patrozinium St. Michael am 01.10.11
Das Erzengelfest wurde am Samstagabend in der Kirche St. Michael mit einer feierlichen Vesper und einem Festgottesdienst besonders feierlich begangen. Ein liebevoll gestalteter Erntedankaltar zog die Blicke auf sich. Die Schola trug zu beiden Gottesdiensten zahlreiche Beiträge bei, wie Michaelslied, Magnificat, Lied zum Papstbesuch uvm.